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Eine starke Stimme für Uganda.

Mit Hilfe von ihrer ChildFund Patin konnte Katherine Ageno ihren Traum verwirklichen, Radiomoderatorin zu werden. Denn unbezahlte Schulgebühren gehörten endlich der Vergangenheit an.

Katherine Ageno ist Journalistin bei KTM, der bekanntesten Radiostation Ugandas.

"Schon immer war es mein Traum, beim Radio zu arbeiten", sagt Katherine Ageno. "Ich liebe diesen Job. Das Beste daran ist, dass er mir ermöglicht, anderen Menschen eine Stimme zu geben - und damit denen zu helfen, die nicht für sich selbst sprechen können."

Kindheit voller Armut und Ausgrenzung

Katherine Ageno ist heute Journalistin bei KTM, der bekanntesten Radiostation Ugandas. Außerdem arbeitet sie als Medien- und PR-Beraterin. Dass sie es einmal so weit bringen würde, war zunächst nicht abzusehen: Aufgewachsen im Südosten des Landes, lernte sie schon als Kind, was es bedeutet, arm zu sein und ausgegrenzt zu werden. Mit ihren Eltern und ihren neun Geschwistern teilte sie sich zwei Zimmer in einem kleinen Haus. "Mein Vater war arbeitslos", erinnert sich die junge Frau. "Meine Mutter hielt die Familie mit dem Handel von Second-Hand-Kleidung über Wasser. Davon mussten wir alles bezahlen - selbst die Schulgebühren."

"Ich mochte ihre Bereitschaft, jemanden zu unterstützen, den sie nicht einmal persönlich kannte."

Hilfe von "Tante Janet"

Eine starke Persönlichkeit und ihr unbändiger Wille haben Katherine Ageno dabei geholfen, alle Einschränkungen ihrer Kindheit hinter sich zu lassen. Doch diese Eigenschaften sind nicht die einzigen Voraussetzungen dafür, dass ihr Traum von einer Medienkarriere Wirklichkeit werden konnte. "Fünf Jahre lang wurde ich von ‚Tante Janet', meiner ChildFund Patin, unterstützt", erzählt die erfolgreiche Radiojournalistin. "Dadurch erhielt ich eine gute medizinische Versorgung, zu der auch Besuche beim Zahnarzt und beim Optiker gehörten. Und was vielleicht noch wichtiger war: Ich habe nie wieder den Unterricht wegen unbezahlter Schulgebühren versäumt."

Ewige Dankbarkeit

Auch wenn sich der Kontakt zu ihrer Patin auf gelegentliche Briefe beschränkte, denkt Katherine Ageno bis heute gerne an sie zurück: "Ich mochte sie wirklich sehr - vor allem wegen ihrer Bereitschaft, jemanden zu unterstützen, den sie nicht einmal persönlich kannte. Dafür werde ich ihr ewig dankbar sein."