Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

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Äthiopien gehört zu den größten Flächenstaaten Afrikas. Weite Teile der Landschaft sind durch das Äthiopische Hochland mit seinen rauen Bergzügen und einzelnen Vulkankegeln bestimmt. Wegen ihrer vulkanischen Herkunft sind die Böden dort sehr fruchtbar und werden vorwiegend ackerbaulich genutzt. Höchster Berg des Landes ist der Ras Daschan Terara (4.545 m über dem Meeresspiegel). Das Klima reicht je nach Region von tropischheiß über warm-gemäßigt bis kühl.
Äthiopien blickt auf eine fast 3.000 Jahre alte Geschichte zurück. Die Urbevölkerung des Landes wurde ab etwa 500 v. Chr. von einwandernden südarabischen Stämmen unterworfen. 182 scheiterte Italien beim Versuch, sich in Äthiopien als Kolonialmacht zu etablieren. Damit wurde Äthiopien als einziger afrikanischer Staat niemals für längere Zeit von Kolonialmächten besetzt. Heute befindet sich Äthiopien nach einem langen Bürgerkrieg auf dem Weg in die Demokratie.
Die Landwirtschaft ist der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig Äthiopiens. 70 % aller Erwerbstätigen sind hier beschäftigt. Wichtigstes Exportprodukt ist mit einem Anteil von 50 % Kaffee. Dieser wird vor allem nach Deutschland ausgeführt. Daneben werden auch Gerste, Weizen, Mais und Ölfrüchte sowie Baumwolle, Tabak und Zuckerrohr angebaut. Das Land verfügt zwar über reiche Bodenschätze wie Gold, Platin, Eisen, Zinn, Erdöl, Erdgas, Natrium und Pottasche, doch steckt die Erschließung bislang noch in den Anfängen.
