Patenschaft

Für nur 30 Euro fördern Sie langfristig die Ernährung, Bildung und medizinische Versorgung eines Kindes.

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Antje  Becker

Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation

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becker@childfund.de

Geografie

Äthiopien gehört zu den größten Flächenstaaten Afrikas. Weite Teile der Landschaft sind durch das Äthiopische Hochland mit seinen rauen Bergzügen und einzelnen Vulkankegeln bestimmt. Wegen ihrer vulkanischen Herkunft sind die Böden dort sehr fruchtbar und werden vorwiegend ackerbaulich genutzt. Höchster Berg des Landes ist der Ras Daschan Terara (4.545 m über dem Meeresspiegel). Das Klima reicht je nach Region von tropischheiß über warm-gemäßigt bis kühl.

Geschichte

Äthiopien blickt auf eine fast 3.000 Jahre alte Geschichte zurück. Die Urbevölkerung des Landes wurde ab etwa 500 v. Chr. von einwandernden südarabischen Stämmen unterworfen. 182 scheiterte Italien beim Versuch, sich in Äthiopien als Kolonialmacht zu etablieren. Damit wurde Äthiopien als einziger afrikanischer Staat niemals für längere Zeit von Kolonialmächten besetzt. Heute befindet sich Äthiopien nach einem langen Bürgerkrieg auf dem Weg in die Demokratie.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft ist der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig Äthiopiens. 70 % aller Erwerbstätigen sind hier beschäftigt. Wichtigstes Exportprodukt ist mit einem Anteil von 50 % Kaffee. Dieser wird vor allem nach Deutschland ausgeführt. Daneben werden auch Gerste, Weizen, Mais und Ölfrüchte sowie Baumwolle, Tabak und Zuckerrohr angebaut. Das Land verfügt zwar über reiche Bodenschätze wie Gold, Platin, Eisen, Zinn, Erdöl, Erdgas, Natrium und Pottasche, doch steckt die Erschließung bislang noch in den Anfängen.

Herausforderungen

  • Gesundheit: Viele Kinder haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, genügend sauberem Trinkwasser und ausreichender Ernährung. Das macht sie anfällig für Durchfall, Lungenentzündung, Tuberkulose und andere Krankheiten. Über eine Million Kinder haben ihre Eltern durch Aids verloren. Mehr als 2 % der Erwachsenen sind mit HIV infiziert.
  • Bildung: Vor allem Mädchen besitzen keine angemessene Schulbildung. Offiziell besteht zwar für Kinder Schulpflicht, diese wird aber nicht konsequent durchgesetzt. So besuchen nur etwa 33 % aller Kinder überhaupt den Unterricht. Es mangelt an Schulgebäuden, gut ausgebildeten Lehrkräften sowie an der grundlegenden Ausstattung mit Lehrmitteln und Schulmöbeln.
  • Unterernährung: 50 % der Bevölkerung sind unterernährt, auch in guten Erntejahren bleiben Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Die Hauptursachen für Hunger und Armut sind die hohe Geburtenrate sowie Dürre und Überschwemmungen: Während es früher in Abständen von etwa 30 Jahren zu Dürreperioden kam, treten diese mittlerweile alle 4 - 5 Jahre auf.