Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de
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Burkina Faso liegt am Südrand der Sahara, im Übergangsbereich zwischen Sahel- und Sudanzone. Der vorwiegend flache Binnenstaat ist durch tropisches Klima und verschiedenartige Savannenlandschaften geprägt. Etwa 32 % der Landesfläche entfallen auf das Zentralplateau, das nach seinen Bewohnern auch Mossiplateau genannt wird. Der höchste Berg ist der Ténakourou (749 m über dem Meeresspiegel).
1897 besetzte Frankreich das damalige Königreich Ouagadougou. 1919 wurde das Land offiziell zur Kolonie Obervolta erklärt. Am 05. August 1960 erlangte Obervolta die Unabhängigkeit. 24 Jahre später änderte es seinen Namen in Burkina Faso ("Land der Aufrechten"). In den Jahren seiner unabhängigen Existenz erlebte das Land zahlreiche sich abwechselnde parlamentarische und diktatorische Regierungen. Immer wieder gelang es Militärs, vorübergehend an die Macht zu gelangen. Seit 1991 hat Burkina Faso eine Verfassung nach französischem Vorbild.
Etwa 90 % der Bevölkerung betreiben Landwirtschaft für den Eigenbedarf. Die wichtigsten Anbauprodukte für den Export sind Baumwolle und Erdnüsse. Die ungünstigen klimatischen Bedingungen erschweren die Ausübung der Landwirtschaft. Ein großes Problem sind Bodenerosion und das Vordringen der Wüste. Immer wieder kommt es zu Dürren und Hungersnöten.
