Patenschaftsbericht

Regina und Bernd Ruffert konnten sich auf Dominica überzeugen, dass ihre Hilfe ankommt.

Patenschaft

Für nur 30 Euro fördern Sie langfristig die Ernährung, Bildung und medizinische Versorgung eines Kindes.

Ihre Ansprechpartnerin

Antje  Becker

Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation

Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

Geografie

Dominica – nicht zu verwechseln mit der Dominikanischen Republik – ist die drittgrößte Insel der Kleinen Antillen. Sie liegt in der östlichen Karibik zwischen Guadeloupe und Martinique. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und besitzt zahlreiche heiße Dampf- und Schwefelquellen. Der schmale, flache Küstenstreifen besteht vorwiegend aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. Dagegen ist das schwer zugängliche Landesinnere fast vollständig von Regenwald bedeckt. Das tropische Klima sorgt für sehr ausgeglichene Temperaturen, die sich zwischen 25 und 32 °C bewegen.

Geschichte

Dominica wurde 1493 von Christoph Kolumbus auf seiner zweiten Reise entdeckt. Die systematische Kolonisierung begann jedoch erst 1632. In den folgenden Jahrzehnten war der Besitz der Insel zwischen Briten und Franzosen umkämpft, bis Dominica 1763 schließlich Großbritannien zugesprochen wurde. 1967 gewährte London der Insel innere Autonomie. 1978 erklärte sich Dominica zum souveränen Staat, blieb aber weiterhin Mitglied des britischen Commonwealth.

Wirtschaft

Dominica gehört zu den wirtschaftlich schwächsten Staaten der östlichen Karibik. Der industrielle Sektor ist kaum entwickelt. 40 % der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Wichtigste Exportprodukte sind Bananen und Zitrusfrüchte. Der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine hohe Auslandsverschuldung stellt Dominica jedoch vor große Herausforderungen. Weitere Probleme sind der Verfall der Weltmarktpreise für Bananen und die einseitige Ausrichtung des Handels auf die einstige Kolonialmacht Großbritannien.

Herausforderungen

  • Gesundheit: Dominica verfügt über ein gut organisiertes Gesundheitssystem, das aus 7 Gesundheitszentren und 44 Kliniken besteht, die strategisch günstig über die ganze Insel verteilt sind. Auf Domicia tritt keine Malaria auf, aber das ebenfalls durch Mücken übertragene Dengue-Fieber.
  • Bildung: Für 5- bis 16-Jährige besteht auf Dominica Schulpflicht. Etwa 85 % aller Mädchen und Jungen werden eingeschult. Die Zahl der Kinder, die regelmäßig eine Schule besuchen, liegt aber deutlich niedriger: Viele bleiben zu Hause, weil sie auf den Farmen ihrer Familien mithelfen müssen. Lange Schulwege und die Abschaffung der Schulspeisungen wirken sich ebenfalls negativ auf den Schulbesuch aus.
  • Selbstversorgung: Touristisch noch wenig erschlossen und so gut wie ohne Industrie, hat Dominica eine Arbeitslosenrate von 23 %. Fast jeder Dritte lebt unterhalb der Armutsgrenze. Naturkatastrophen wie Sturzfluten und Hurrikane bedrohen die Insel regelmäßig. Bisher können sich kaum Menschen von ihren landwirtschaftlichen Erträgen selbst versorgen.