Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de
Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

Guatemala liegt im Süden der Halbinsel Yucatán. Es ist das nördlichste Land Mittelamerikas und grenzt sowohl an den Pazifischen Ozean als auch an die Karibik. Etwa ein Drittel der Landesfläche nimmt die Tiefebene des Petén ein. Hier befindet sich das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Mittelamerikas. Im Zentrum von Guatemala liegen zahlreiche zum Teil aktive Vulkane. Der höchste von ihnen ist der Tajumulco (4.211 m über dem Meeresspiegel). Das Klima reicht je nach Region von feuchttropisch bis extrem trocken.
In vorkolumbianischer Zeit gehörte das heutige Guatemala zum Reich der Maya. Als die Spanier 1524 in Mittelamerika einfielen, war dieses bereits in einzelne Stämme zerfallen und konnte den Conquistadoren nur wenig Widerstand entgegensetzen. 1821 löste sich Guatemala von Spanien und erklärte sich 1838 zur souveränen Republik. Die Folgezeit war geprägt von politischen Machtkämpfen und Militärdiktaturen. Ab 1960 herrschte
ein Bürgerkrieg, seit 1986 befindet sich Guatemala auf dem Weg zur Demokratie. Formell für beendet erklärt wurde der Bürgerkrieg jedoch erst 1996 durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrages.
Guatemala ist der größte Kaffee-Exporteur Mittelamerikas. Weitere Exportprodukte sind Rohrzucker, Baumwolle, Kardamom und Bananen. In der Landwirtschaft arbeiten 58 % aller Erwerbstätigen. Als traditionelles Agrarland ist Guatemala stark von den Nachfrage- und Preisschwankungen des Weltmarktes abhängig. Der industrielle Sektor erwirtschaftet nur knapp 20 % des Bruttoninlandsproduktes. Wichtigster Handelspartner sind die USA.
