Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

Für nur 30 Euro fördern Sie langfristig die Ernährung, Bildung und medizinische Versorgung eines Kindes.
Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

Honduras ist nach Nicaragua das zweitgrößte Land Mittelamerikas. Es liegt an der breitesten Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke, die den Pazifischen Ozean von der Karibik trennt. Zum Staatsgebiet gehören auch verschiedene Inseln. Durch das vorwiegend gebirgige Land verläuft von Ost nach West ein Bergmassiv, das von mehreren Flüssen durchzogen wird. Die höchste Erhebung ist der Cerro de Celauque (2.870 m über dem Meeresspiegel). Das tropische Klima ist in den höheren Lagen im Landesinneren gemäßigt.
1502 betrat Christoph Kolumbus in Norden von Honduras erstmals das amerikanische Festland. 1523 wurde Honduras von Spanien in Besitz genommen und kolonialisiert. 1821 löste sich das Land von der spanischen Kolonialmacht und gründete 1823 mit Guatemala, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica die Zentralamerikanische Föderation, die 1838 wieder zerfiel. 1828 wurde Honduras zur souveränen Republik ausgerufen. 1876 leitete Präsident Marco Aurelio Soto liberale Reformen ein und schuf damit die Grundlage für das heutige Parteiensystem. Die jüngere Geschichte ist geprägt von Putschversuchen, militärischen Konflikten und politischer Instabilität.
Eine hohe Arbeitslosenrate und eine extrem hohe Auslandsverschuldung kennzeichnen die wirtschaftliche Situation. Mehr als 50 % der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Für den einheimischen Markt werden in Kleinbetrieben Mais, Reis und andere Grundnahrungsmittel produziert. Der Großteil des Agrarlandes wird jedoch von Plantagen bestimmt, die sich zumeist in US-amerikanischem Besitzbefinden. Dieser moderne Sektor der Landwirtschaft ist völlig auf den Weltmarkt ausgerichtet und daher stark von dessen Nachfrageschwankungen abhängig. Bananen machen 43 % des Exports aus, gefolgt von Kaffee.
