Patenschaft

Für nur 30 Euro fördern Sie langfristig die Ernährung, Bildung und medizinische Versorgung eines Kindes.

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Antje  Becker

Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation

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becker@childfund.de

Geografie

Indien ist der siebtgrößte Staat der Erde. Seine Landschaft ist von extremen Gegensätzen gekennzeichnet: Das Gebiet entlang des Ganges ist durch häufige Überschwemmungen sehr fruchtbar, während im restlichen Landesteil und in Zentralindien extreme Trockenheit herrscht. Der Osten und Süden wiederum ist fast durchgehend mit tropischen Regenwäldern bedeckt. Im größten Teil Indiens herrscht Monsunklima mit feuchten Sommern und trockenen Wintern.

Geschichte

Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte ganz Indien zum britischen Einflussbereich. 1947 erlangte das Land zusammen mit dem muslimischen Pakistan die Unabhängigkeit: Die zentrale Gestalt im gewaltlosen Widerstand gegen Großbritannien war Mahatma Gandhi (1869 - 1948). 1966 wurde Indira Gandhi Premierministerin. Nach ihrer Ermordung folgte ihr Sohn Rajiv Gandhi. Dieser fiel 1991 ebenfalls einem Mordanschlag zum Opfer. Seine Ehefrau Sonia Gandhi gewann 2004 die Wahlen, verzichtete aber zugunsten von Manmohan Singh auf das Amt des Regierungschefs.

Wirtschaft

Indiens Wirtschaft hat zwei Gesichter: Das Land gehört zum Kreis der zehn größten Volkswirtschaften weltweit und erreicht vor allem in der IT-Technologie sowie im Pharma-Bereich internationales Spitzenniveau. Die Film- und Medienindustrie boomt. Zugleich leiden etwa 290 Millionen Menschen unter extremer Armut. Fast 60 % der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Für den Eigenbedarf werden hauptsächlich Reis, Weizen und Hirse angebaut. Wichtige Exportprodukte sind Tee, Erdnüsse,
Zuckerrohr und Jute.

Herausforderungen

  • Gesundheit: In den ländlichen Regionen, aber auch in den Slums der Großstädte, ist die medizinische Versorgung unzureichend. Viele Kinder sind durch Unterernährung geschwächt und haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das macht sie anfällig für Krankheiten wie Durchfall, Tuberkulose, Malaria oder bakterielle Infektionen.
  • Bildung: Das Schulsystem ist von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich geregelt. Dabei gibt es große regionale Unterschiede. Auf dem Land besuchen viele Kinder den Unterricht nur unregelmäßig oder gar nicht – trotz Schulpflicht. Besonders Mädchen haben schlechtere Bildungschancen, weil sie ihren Familien im Haus oder bei der Feldarbeit helfen müssen.
  • Lebensumstände: 25 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Viele Kinder tragen mit ihrer Arbeit zum Überleben der Familien bei. Mädchen und Frauen gelten in der indischen Gesellschaft noch häufig als Menschen zweiter Klasse.