Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de
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Der Kongo ist der drittgrößte Staat Afrikas. Seinen Namen hat er vom Fluss Kongo, der das Land auf einer Länge von 4.374 Kilometern durchzieht. Rund 66 % der Landesfläche bestehen aus tropischen Regen- und Höhenwäldern. Die höchste Erhebung ist der Margherita Peak (5.109 m über dem Meeresspiegel). In den meisten Landesteilen herrscht sehr warmes, tropisches Feuchtklima.
Von 1885 bis 1959 war der Kongo belgische Kolonie. 1960 wurde die Demokratische Republik Kongo ausgerufen. Nach wenigen Monaten der Unabhängigkeit errichtete Joseph Mobutu (1930- 1997) eine der längsten und grausamsten Diktaturen Afrikas. Zu dieser Zeit trug das Land den Namen Zaire. 1996 brach der Erste Kongokrieg aus. Er markierte den Beginn einer bis heute andauernden Serie von Kriegen. Der Zweite Kongokrieg (1998-2003) ging als "Afrikanischer Weltkrieg" in die Geschichte ein.
Zur Zeit der Unabhängigkeit gehörte der Kongo zu den wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten Afrikas. Jahrzehntelange Misswirtschaft, Korruption und zwei verheerende Kriege aber haben ihre Spuren hinterlassen: Heute ist der Kongo eines der ärmsten Länder weltweit – trotz reicher Bodenschätze. Zwei Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft. Diese trägt mit rund 55 % zum Bruttoinlandsprodukt bei.
