Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de
Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

Litauen ist die größte der drei baltischen Republiken. Seine Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln und weitläufigen Niederungen. Im Süden und Südwesten Litauens gibt es über 4.000 Seen. 30 % der Landesfläche sind von Wäldern bedeckt. Moore und versumpfte Wiesen nehmen 7 % der Staatsfläche ein. Litauen verfügt über keine nennenswerten Bodenschätze. Das Klima ist gemäßigt kontinental mit heißen Sommern und frostigen Wintern.
Im Ersten Weltkrieg wurde Litauen von Deutschland besetzt und erklärte unter deutschem Schutz 1918 seine Unabhängigkeit. Diese wurde 1920 von Russland anerkannt. Dem Hitler-Stalin-Pakt von 1939 folgten der Einmarsch sowjetischer Truppen und der erzwungene Beitritt Litauens zur Sowjetunion. Während der Besetzung Litauens durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg wurde die jüdische Bevölkerung ermordet und das Land systematisch ausgeplündert. Seit 1991 ist Litauen wieder ein souveräner Staat. Im Zuge der EU-Erweiterung trat Litauen 2004 der Europäischen Union bei.
Während der Sowjetzeit wurde in Litauen eine umfangreiche Industrie aufgebaut. Bis Mitte der 90er-Jahre waren etwa 66 % der litauischen Unternehmen privatisiert, diese Tendenz setzt sich weiter fort. Wichtigste Exportartikel Litauens sind Maschinen, Elektroartikel, Textilien und Lebensmittel. Die Landwirtschaft spielt nur eine untergeordnete Rolle und dient hauptsächlich dem Eigenbedarf. Angebaut werden Getreide, Futterpflanzen, Kartoffeln und Zuckerrüben.
