Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

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Sambia liegt in der Übergangszone zwischen Zentral-, Ost- und Südafrika. Seinen Namen verdankt es dem Fluss Sambesi. Dieser entspringt im Norden des Landes und mündet an der Grenze zu Simbabwe in die Viktoria-Wasserfälle. Der größte Teil Sambias besteht aus einem Hochplateau (1.000 bis 1.500 m über dem Meeresspiegel).
Durch die Höhenlage wird das tropische, wechselfeuchte Klima gemildert.
Sambia wurde 1890 von Cecil Rhodes für die von ihm gegründete Britisch-Südafrikanische Gesellschaft erworben und erhielt den Namen Nordrhodesien. 1953 schloss es sich mit Südrhodesien und Nyasaland zu einem autonomen Staatenbund zusammen. 1964 erlangte Sambia die Unabhängigkeit von Großbritannien. 1973 wurde Sambia zum Einparteienstaat erklärt. 1990 fanden erstmals demokratische Wahlen statt. Die politische Lage gilt heute als stabil.
Trotz vieler wirtschaftlicher Anstrengungen ist Sambia auf Entwicklungshilfe angewiesen und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Es verfügt über fruchtbare Ackerböden, die aber nur zu 10 % genutzt werden. 80 % der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Diese macht aber nur ein Fünftel der volkswirtschaftlichen Gesamtleistung aus. Haupteinnahmequelle des Landes ist der Abbau von Kupfer und anderen Bodenschätzen. Die Viktoriafälle sowie mehrere Nationalparks machen Sambia zu einem beliebten Reiseziel für Afrika-Touristen.
