Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de

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Die westafrikanische Republik Senegal gehört zu den Sahelländern. Im Westen wird der Senegal durch den Atlantischen Ozean begrenzt. Etwa 40 % des Staatsgebiets sind Wüste. Darüber hinaus drohen große Teile des Landes infolge stetiger Überweidung, unkontrollierter Abholzung und Bodenerosion ebenfalls Wüste zu werden. Erhebungen über 400 Meter finden sich nur im äußersten Südosten an den Randhügeln des Berglandes von Fouta Djallon. Im Senegal herrscht tropisches Klima mit einer Trockenzeit von November bis Juni und einer Regenzeit von Juli bis Oktober.
Seit 1960 ist die ehemalige französische Kolonie Senegal ein unabhängiger Staat. Erster Präsident wurde Léopold Sédar Senghor, unter dessen Führung sich die junge Republik zu einem präsidialen Einparteienstaat entwickelte. 1980 trat er zurück und schlug seinen Stellvertreter Abdou Diouf als Nachfolger vor. Dieser forcierte die Öffnung und Demokratisierung des Landes, so dass bei den Wahlen von 1983 erstmals Oppositionsparteien zugelassen wurden. Diouf ging aus den Präsidentschaftswahlen als Sieger hervor und wurde 1988 und 1993 in seinem Amt bestätigt. Bei den Wahlen im Jahr 2000 unterlag Diouf dem Kandidaten der Opposition, Abdoulaye Wade.
Der Senegal verfügt über eine gut entwickelte weiterverarbeitende Industrie – vor allem in den Bereichen Nahrungsmittel, Textilien, Metalle und chemische Produkte. Zu den wichtigsten Bodenschätzen des Landes zählen Phosphate, Salz und Erdgas. 74 % der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Diese bildet die ökonomische Grundlage des Landes, hat aber unter häufigen Dürreperioden zu leiden. Hauptanbauprodukte für den Export sind Erdnüsse, Zuckerrohr und Baumwolle. Darüber hinaus werden Sorghumhirse, Maniok, Reis und Gewürze angebaut. Nomaden betreiben in größerem Umfang Viehhaltung.
