Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
Fon 0 70 22/92 59-23
becker@childfund.de


Für nur 30 Euro fördern Sie langfristig die Ernährung, Bildung und medizinische Versorgung eines Kindes.
Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland, Leiterin Fundraising & Kommunikation
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Gambia gehört zu den ärmsten Staaten Afrikas. Etwa 60 % der Bevölkerung müssen mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen. Die extreme Armut hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens: So fehlt in den meisten Dörfern eine gut funktionierende Infrastruktur zur Wasserversorgung. Deshalb baute ChildFund Deutschland gemeinsam mit der Europäischen Union (EU) im Westen Gambias ein großflächiges Netz von Brunnen auf. Es versorgt bis zu 70.000 Menschen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.

Fatou Buh und Sally Muneh, Projektteilnehmerinnen
"Die Qualität des Wassers hat sich entscheidend verbessert. Genauso wie die Gesundheit unserer Kinder. Seit einiger Zeit leiden sie nicht mehr unter Durchfallerkrankungen."
Gambia besitzt ausreichende Wasser-Ressourcen. Das Problem ist weniger die Menge des verfügbaren Wassers, sondern dessen Qualität. Denn sauberes Trinkwasser ist in Gambia ein kostbares Gut, zu dem nicht alle Zugang haben: Besonders auf dem Land sind die Menschen oft darauf angewiesen, ihren Durst aus Flüssen, verunreinigten Zisternen oder schlammigen Wasserlöchern zu stillen. Doch darin befinden sich oft gefährliche Erreger, die Durchfall oder bakterielle Infektionen auslösen können – was besonders für die Kleinsten gefährlich ist. So sterben viele Kinder an Krankheiten, die eigentlich leicht zu verhindern gewesen wären.
Wichtiges Ziel erreicht: Sauberes Wasser für 70.000 Menschen.
Insgesamt wurden 29 Dörfer mit neuen Brunnen und Handpumpen ausgestattet. Die Kosten für Wartungsarbeiten, Reparatur und Reinigung werden von allen Familien im Projekt gemeinsam getragen – ganz im Sinne des Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Wertvolle Erfahrungen für unser zweites Brunnenbau-Projekt in Gambia.
Darüber hinaus schulte ChildFund Gesundheitsberater in Wasser- und Hygienefragen. Ihre Aufgabe ist es, die Mitglieder der Dorfgemeinschaften über Möglichkeiten zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken aufzuklären. Sie wenden sich an Multiplikatoren wie Frauengruppen, Dorfälteste, religiöse Autoritäten und lokale Regierungsvertreter. Auch an Schulen und bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen werden die Gesundheitsberater aktiv.
ChildFund hat das Projekt mit rund 140.000 Euro unterstützt. Die Fördergelder der EU betrugen rund 426.000 Euro. Davon wurde nicht nur der Brunnenbau finanziert, sondern auch sämtliche Fortbildungsmaßnahmen und die Aufklärungsarbeit.
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