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Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland

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11. Juli 2016

Dürre in Afrika: Not lindern,
Existenz nachhaltig sichern

Mit einer nie zuvor beobach­teten In­ten­sität hält das Wetter­phä­no­men El Niño den Os­ten und Süden Afri­kas im Griff. Seit über ei­nem Jahr hat es kaum gereg­net. Die Folge ist eine schwe­re Dürre (Hinter­grund), die Ern­ten vernich­tet und die Felder unbe­stell­bar ge­macht hat. Das be­deu­tet nichts ande­res, als dass Millio­nen Men­schen oh­ne Nah­rungs­hilfe der Hun­ger droht. Ex­per­ten gehen davon aus, dass die Effek­te von El Niño durch den Klima­wan­del ver­stärkt wer­den – und dass Wetter­extre­me wie an­hal­­ten­de Hitze­ und Flut­regen zuneh­men wer­den. Das stellt auch uns von ChildFund in unse­ren afrika­nischen Pro­jekt­län­dern vor große He­raus­forderungen.

Verheerende Auswirkungen

Für die Entwicklung der be­trof­fe­nen Län­der ist die Dürre ein schwe­rer Schlag. In Sam­bia kommt es wegen des Tief­stands im Kari­ba-Stau­damm täg­lich zu Strom­aus­fäl­len. Mala­wi und Sim­bab­we ha­ben ange­sichts drohen­den Hun­gers­ den Not­stand ausge­rufen. In Süd­af­rika, eigent­lich die Korn­kammer der Re­gion, ist selbst Gemü­se zur Luxus­ware gewor­den. Die Preise für Nah­rungs­mit­tel sind überall explo­diert – das trifft gera­de arme Fami­lien, die ohne­hin einen Gro­ßteil ihres Ein­kom­mens dafür ausge­ben. Und dann gibt es die weniger sichtbaren Folgen: So fehlen derzeit viele Kinder in der Schule, weil sie zu schwach sind für den Weg und sich nicht kon­zent­rieren können.

Kinder, die nicht zur Schule gehen, weil sie zu schwach sind.

ChildFund: Nachhaltig helfen

Unsere Hilfe muss zum einen die Not lindern und den Hun­ger verhin­dern: durch Trink­was­ser, Grund­nah­rung und Spe­zial­ernäh­rung für Kinder, Schwan­gere und stillen­de Mütter, aber auch mit Futter für Tiere, die ganze Fami­lien ernäh­ren, und mit Fi­nanz­hilfen und Saat­gut, die es den Bauern er­mög­lichen, beim ersten Re­gen wieder ihre Fel­der zu bestellen. Doch das ist nicht genug. Der Kli­ma­wan­del lässt die Tem­pe­ratu­ren in Afrika steigen, wo es früher alle zehn Jahre eine Dürre gab, sind sie heute zur Nor­ma­lität ge­wor­den. Die Na­tur könnte Millio­nen Men­schen abhän­gig von Hilfs­pake­ten machen. Um das zu ver­hin­dern, müssen wir ihre Wider­stands­kraft stärken.

  Weitere Informationen
 

   Luangwa, Sambia: Vom Überleben in der Dürre

   Schwere Dürre im Osten und Süden Afrikas: Hintergrund (Video)

   Dürre in Äthiopien: Unser Ansatz hilft nachhaltig (Video)

   Projekt Äthiopien: Armutsbekämpfung und Umweltschutz

Das kann bedeuten, der Bevöl­ke­rung in ge­fähr­deten Regio­nen moderne land­wirt­schaft­liche An­sätze zu­gäng­lich zu machen, die Böden und Pflan­zen vor extre­mer Trocken­heit schützen. Dazu gehö­ren dürre­resis­tente Saat­sor­ten eben­so wie neue Pflanz- und Bewäs­se­rungs­tech­niken. Zu­gleich müs­sen Prak­tiken wie die exten­sive Abhol­zung unter­bunden werden, die die An­fällig­keit für Dür­ren erhöhen. Mit einem Projekt zu Res­sourcen­schutz und Auf­for­stung in Äthio­pien hat ChildFund ge­zeigt, dass es so gelin­gen kann, die Zukunft ganzer Gemeinschaften zu sichern

Ihre Spende für die ChildFund Dürre-Hilfe in Äthio­pien oder Sam­bia hilft uns, die Exis­tenz und Gesundheit von Men­schen zu sichern, denen der Hunger droht. Zugleich trägt sie zur Be­wah­rung der na­tür­lichen Le­bens­grund­lagen in Regio­nen bei, die be­son­ders unter den Folgen des Klima­wan­dels leiden. Vielen Dank für Ihr Engagement!

 
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