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Unsere Organisation

Hier erfahren Sie wie ChildFund Deutschland aufgestellt ist.

Awa Gueye ChildFund Patenkind Senegal, Afrika

"Meiner Familie geht es gut, dank der Gesundheitsvorsorge durch ChildFund Deutschland. Und ich selber bin stolz und zuversichtlich, weil ich durch meine Paten schon früh gefördert wurde und jetzt immer die Beste in meiner Klasse sein kann. Ich habe die Hoffnung, einen guten Schulabschluss zu machen und im Leben zu bestehen. Mein Traum ist es, Präsidentin des Senegal zu werden. Danke für all das, was Ihr für uns tut!"

Ihre Ansprechpartnerin

Antje Becker
Geschäftsführerin von ChildFund Deutschland

Fon 07022 9259-23

Antworten finden – und Verantwortung übernehmen.

Wer sich für die Anliegen von ChildFund Deutschland engagieren möchte, den wollen auch wir von Anfang an bestmöglich informieren und unterstützen.

An dieser Stelle haben wir die häufigsten Fragen und Antworten zu unserer Arbeit zusammen­gestellt, wie sie sich besonders in persönlichen Gesprächen mit neuen Paten und Spendern ergeben. Falls für Sie nach der Lektüre Fragen offen bleiben sollten oder falls Sie denken, dass in diesem Bereich etwas fehlt, wenden Sie sich jederzeit gerne persönlich an uns.

Häufige FragenAlle ein- bzw. ausklappen

  1. 1ChildFund Deutschland

    1. 1.1. Was ist ChildFund Deutschland?

      Als starke Gemeinschaft von Paten, Spendern und Stiftern setzt sich ChildFund Deutsch­land seit über 35 Jahren weltweit dafür ein, Armut und Ausgrenzung von Kindern zu überwinden. Von unse­rem Sitz in Nürtingen aus initiieren und begleiten wir Projekte der Entwick­lungs­zusam­men­arbeit, die dem Bedarf von Menschen in Not entsprechen. Das können wir, weil wir mit 11 inter­na­tionalen Kinderhilfswerken Teil eines Netzwerks sind, das sich in 58 Ländern eine bewähr­te Infra­struk­tur und viel Vertrauen erarbeitet hat: der ChildFund Alliance. Um dieser Zusammen­arbeit noch mehr Ausdruck zu verleihen, erfolgte zum 1. Septem­ber 2009 die Umbe­nennung unserer als CCF Kinderhilfswerk gegründeten Organisation in ChildFund Deutschland.

       

      Wir sind dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe verpflichtet. Unsere Arbeit ist effizient, verlässlich, transparent und nachhaltig. Was unser Engagement besonders auszeichnet, ist die persönliche Beziehung von Mensch zu Mensch: im Austausch mit den Kindern und Familien in den Projekt­ländern ebenso wie im vertrauensvollen Kontakt mit unseren Unterstützern. Dafür steht auch unser Leit­satz: Zusammen Kindern Zukunft schenken. Als eingetragener Verein ist ChildFund Deutsch­land rechtlich, organi­sato­risch und finanziell unabhängig. Seit 1995 trägt er ununter­brochen das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und ist Mitglied in mehreren nationalen Verbänden der Entwicklungszusammenarbeit.

    2. 1.2. Wie arbeitet ChildFund Deutschland?

      Ziel von ChildFund Deutschland ist es, durch nachhaltige Selbsthilfeprojekte Menschen dazu zu befähigen, Armut, Ausgrenzung und Abhängigkeit zu überwinden und ihr Leben aktiv zu gestalten. Vor allem geht es uns darum, die Lebensbedingungen von benachteiligten Kindern, ihren Familien und Gemeinschaften zu verbessern und damit in die Zukunft der ärmeren Länder dieser Welt zu investieren. Die Schwerpunkte unserer Projektarbeit liegen in den Bereichen Ernährung, Existenz­siche­rung, Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und Kinderschutz, zudem leisten wir Not­hilfe in Krisenfällen und fördern entwicklungsgerechtes Handeln in Politik und Wirtschaft. Unser Enga­ge­ment in mehr als 40 Ländern weltweit finanziert sich zu rund 90 Prozent aus Paten­schaf­ten und Spenden. Darüber hinaus werden wir regelmäßig durch öffentliche Mittel und Zuwendungen von Stiftungen unterstützt.

    3. 1.3. Wer steht hinter ChildFund Deutschland?

      Oberstes Organ von ChildFund Deutschland e.V. ist die Mitgliederversammlung, zu deren Auf­ga­ben etwa die Feststellung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstands gehören. Vereinsmitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die sich für die in einer Satzung festge-schriebenen Vereinsziele engagieren wollen. Derzeit gehören dem Verein 19 Mitglieder an. Aus ihrem Kreis wird der Vorstand gewählt, der aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und mindestens drei weiteren Vorstandsmitgliedern besteht. Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus und ist gegenüber der Mitgliederversammlung verantwortlich.

       

      Dem Vorstand gehören aktuell an:

       

      • Dr. med. Barbara Holzbaur, Stuttgart, Präsidentin
      • Joachim Röcker, Besigheim, Vizepräsident
      • Dieter Dannenmann, Reutlingen
      • Birgit Hug, Stuttgart
      • Christian Reh, Stuttgart

       

      Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins, die er einer Geschäfts­führung übertragen kann. Die Führungsaufgaben des Vereins nehmen seit dem 1. Januar 2012 Antje Becker (Wendlingen) und Jörn Ziegler (Kirchheim) gemeinsam wahr. Sie sind hauptamtlich tätig und werden für ihre Arbeit entlohnt. Im Geschäftsjahr 2013 standen ihnen 21 Mitarbeiter in den Bereichen Programmkoordination, Finanzen/EDV und Fundraising/Kommunikation zur Seite.

    4. 1.4. Wie viele Menschen erreicht ChildFund Deutschland?

      Im Jahr 2013 unterstützte ChildFund Deutschland 16.417 Patenkinder in 28 Ländern. Da jede ChildFund Patenschaft im Schnitt 19 weiteren Personen aus dem Umfeld des Kindes zugute­kommt, erreichen wir allein mit unseren Patenschaftsprojekten aktuell über 300.000 Menschen. Hinzu kommen zahlreiche Förderprojekte aus den Schwerpunkten unserer Ent­wick­lungs­zusam­men­arbeit, mit denen wir nachhaltig Strukturen verändern, die Armut und deren Begleit­erschei­nun­gen bedingen. Diese Projekte, die wir aus Spenden und Zuwendungen von öffent­lichen Gebern und internationalen Stiftungen finanzieren, erreichen derzeit etwa 130.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene weltweit. Besonders beispielhafte Projekte wie der Brunnenbau in Gambia oder die Child Friendly Schools in Sambia entfalten darüber hinaus eine Breiten­wirkung, die viele weitere Menschen partizipieren lässt. So leisten wir einen spürbaren Beitrag.

    5. 1.5. Gibt es auch ChildFund Projekte für Kinder in Deutschland?

      ChildFund Deutschland ist es ein Anliegen, sich neben seiner internationalen Tätigkeit auch im eigenen Land für benachteiligte Kinder und deren Familien einzusetzen. So för­dern wir zum Beispiel an der Seite einer unserer Treuhandstiftungen die Ausbildung von Fami­lien­hebammen in Thüringen. Damit unterstützen wir junge Familien, die mit gesundheitlichen und sozialen Risiken konfrontiert oder in Notlagen geraten sind und verhelfen Neugebore­nen zu einem gelungenen Start ins Leben.

    6. 1.6. Wer kontrolliert die Arbeit von ChildFund Deutschland?

      Spenden ist Vertrauenssache. Und Vertrauen basiert auf Transparenz. ChildFund Deutschland richtet seine Arbeit an klaren Qualitätsstandards aus und lässt sie regelmäßig von diversen Kontrollinstanzen prüfen. Über die Ergebnisse legen wir vollständig und offen Rechnung ab – und unterstreichen damit unsere Verpflichtung, die uns anvertrauten Mittel sinnvoll und effektiv einzusetzen. Seit 1995 sind wir ununterbrochen Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Es wird an Organisationen verliehen, die besonders transparent und wirtschaftlich arbeiten. Die Jahresrechnung von ChildFund Deutschland wird von einem externen Steuerberater erstellt und von einem Wirtschaftsprüfer geprüft. Über die wichtigsten Ergebnisse, namentlich die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, informiert ChildFund Deutschland im Jahresbericht, der zum Download bereitgestellt wird und kostenfrei angefordert werden kann. Unsere Projekttätigkeit dokumentieren wir zudem im Internet und in unserem regelmäßig erscheinenden Magazin KINDERWELTEN.

    7. 1.7. Welchen Verbänden / Initiativen gehört ChildFund Deutschland an?

      Seit 2002 gehört ChildFund Deutschland als Gründungsmitglied der ChildFund Alliance an – einem Netzwerk von internationalen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, die sich gemeinsam für die Verbesserung der Lebensumstände und für die Rechte von benach­teiligten Kindern und Familien einsetzen und diesen Anliegen auf politischer Ebene und in der Öffent­lich­keit Gehör verschaffen. In der ChildFund Alliance sind derzeit 11 weitere Kinder­hilfs­werke aus Australien, Dänemark, Frankreich, Irland, Japan, Kanada, Korea, Neusee­land, Schwe­den, Taiwan und den USA vertreten. Unser Engagement basiert auf gemein­sa­men Werten und Zielen und auf einheitlichen Qualitätsstandards, die für jede Mitgliedsorganisation regelmäßig überprüft werden. Mit ihren über 435.000 Patenschaften, Projekten und Nothilfemaßnahmen erreicht die ChildFund Alliance derzeit über 18 Millionen Menschen weltweit.

       

      Um Menschen in Not effektiv und nachhaltig helfen zu können, kooperieren wir auch na­tio­nal mit zuverlässigen Partnern und engagieren uns in Verbänden und Initiativen der Entwick­lungs­zusam­menarbeit. Seit 2001 sind wir Mitglied im Verband Entwicklungspolitik deu­tscher Nichtregierungs­orga­ni­sa­tionen VENRO. Diesem gehören aktuell über 100 NGOs an, die sich auf Basis gemein­sa­mer Richtlinien für Armutsbekämpfung, Menschen­rechte und die Bewahrung natür­licher Le­bens­grundlagen einsetzen. Seit 2011 unterstützt ChildFund Deutsch­land mit 24 weite­ren Hilfs­or­ga­nisa­tionen die Kampagne Gemeinsam für Afrika und ist ferner dem Aktionsbündnis gegen Aids beigetreten, dessen Mitglieder sich weltweit für HIV-Prä­ven­tion und besseren Zugang zu Medika­menten stark machen. Die von Trans­parency Inter­natio­nal 2010 ins Leben gerufene Ini­tia­tive Transparente Zivilgesellschaft haben wir als einer der Erstunterzeichner mitgetragen.

  2. 2Patenschaft

    1. 2.1. Warum setzt ChildFund Deutschland auf Patenschaften?

      Wir sind davon überzeugt, dass Patenschaften der persönlichste, verlässlichste und effizien­te­ste Weg sind, um Kindern Zukunft zu schenken. Sie sind es, die für uns dem Begriff der Entwick­lungs­partner­schaft Nähe und Leben verleihen. Patenschaften ermöglichen es uns, benach­teilig­ten Kindern ganzheitlich zu helfen und in ihrem Leben nachhaltige Verän­de­rungen herbeizuführen. Aus unserer über 35-jährigen Erfahrung in der Entwicklungs­zusammen­arbeit wissen wir, dass diese nur möglich sind, wenn das gesamte Umfeld des Patenkindes mit einbezogen wird. Nur so ist eine förderliche Entwicklung von klein auf und die Heraus­bildung von Selbst­bewusstsein, Verantwortung und Handlungsfähigkeit möglich. Deshalb hilft jede ChildFund Patenschaft gleich dreifach: dem Patenkind selbst, seiner Familie und der Gemeinschaft, in der das Kind aufwächst.

    2. 2.2. Wie entstehen Patenschaften, was sind Projektgemeinschaften?

      ChildFund Deutschland leistet Hilfe, die dem Bedarf von Kindern und Familien in unseren Projekt­ländern optimal entspricht. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, planen und begleiten wir unsere spenden- und patenschafts­finanzierten Projekte grundsätzlich in engem Austausch mit Partner­organisa­tionen, Initiativen und Gemeinschaften vor Ort. Der Anstoß zu einer Projekt­för­derung kann dabei sowohl von uns als auch von unseren nationalen und lokalen Partnern ausgehen. Sofern ein Vorhaben nicht neu ins Werk gesetzt wird, unterstützen wir existierende Dorf- oder Stadtteilprojekte, die uns von diesen vorgeschlagen werden und unseren Prinzipien und Standards entsprechen. Innerhalb der Projekte werden – etwa durch gewählte Elternkomitees – bestimmte Kriterien für die Auswahl der Patenkinder und ihrer Familien festgelegt. Die Projektgemeinschaft entscheidet also stets mit, wer Patenkind wird und wie die Patenschaftsbeiträge im Sinne aller eingesetzt werden.

    3. 2.3. Über welchen Zeitraum geht eine ChildFund Patenschaft?

      In der Regel werden bei uns durch eine Patenschaft Kinder und Jugendliche unterstützt, bis sie die Volljährigkeit erreicht bzw. die Schule abgeschlossen haben. Generell aber gilt: Positive Verän­de­rungen brauchen Zeit. Deshalb können sich Patenkinder und ihre Familien so lange auf unsere Hilfe verlassen, bis sie auf eigenen Beinen stehen und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Das bedeutet, dass Patenschaften auch über das 18. Lebensjahr hinaus fortgesetzt werden können (etwa bis zum Ende der Berufsausbildung), bisweilen aber auch wesentlich früher enden – etwa dann, wenn die Projektgemeinschaft nicht mehr auf Hilfe angewiesen ist oder sich die Situation einer Familie nachhaltig verbessert hat. Auch der Umzug einer geförderten Familie aus dem Ein­zugs­bereich eines Projekts kann Grund für eine vorzeitige Beendigung sein. In jedem Fall aber werden unsere Paten bei Ende einer Patenschaft umgehend informiert. Viele entscheiden sich dann für die Unterstützung eines weiteren Patenkindes und werden von uns dabei umfassend beraten.

    4. 2.4. Kann die Patenschaft gekündigt, pausiert oder übergeben werden?

      Eine Patenschaft kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Einhaltung von Fristen gekün­digt werden. Bitte teilen Sie uns Ihre Entscheidung telefonisch, per Brief oder E-Mail mit. Sollte es Ihnen einmal nicht möglich sein, Ihren Patenschaftsbeitrag aufzubringen, so muss das kein Kündi­gungs­grund sein. Sie können die Zahlung auch vorübergehend einstellen oder für eine ge­wis­se Zeit weniger spenden. Sie können Ihre Patenschaft nicht fortsetzen, kennen aber jeman­den, der sie ger­ne übernehmen möchte? Kein Problem: Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir infor­mie­ren Sie über die Details. Sie ziehen ins Ausland? ChildFund gibt es in vielen Ländern der Welt. Möglicher­wei­se können Sie die Patenschaft über einen unserer Partner in Ihrer neuen Heimat fortsetzen. Wir beraten Sie gerne! Mehr zu diesen und anderen Fragen erfahren Sie in unserem Paten Einmaleins.

    5. 2.5. Wie informiert ChildFund Deutschland seine Unterstützer?

      Als ChildFund Pate bleiben Sie stets auf dem Laufenden: Jedes Jahr erhalten Sie einen Entwick­lungs­bericht, in dem die Fortschritte Ihres Patenkindes dokumentiert sind. Das gibt Ihnen die Si­cher­heit, dass Ihre Hilfe ankommt und Gutes bewirkt. Allen, die mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, empfehlen wir neben dem persönlichen Kontakt auch unser Magazin KINDERWELTEN. Darin berichten wir regelmäßig über das Neueste aus unserer Projektarbeit, stellen ein Hilfsprojekt ausführlich vor und lassen Paten und Spender zu Wort kommen. Darüber hinaus informieren wir unsere Unterstützer in Mailings, Newslettern, auf unserer Webseite und via Facebook über aktuelle Projekte und wissenswerte Details aus unserem Engagement für die Kinder dieser Welt.

    6. 2.6. Kann ich meinem Patenkind schreiben und es besuchen?

      Für viele ChildFund Paten ist der Briefwechsel mit ihrem Patenkind eine wunderbare Erfahrung, die sie nicht missen möchten. Und auch für das Kind selbst kann sich auf diese Weise ein Fenster zu einer neuen Welt öffnen. Der Kontakt zu Patenkindern wird grundsätzlich über unse­re Partner­orga­nisationen vor Ort hergestellt. Dort werden die Briefe übersetzt und an das jeweilige Kind weitergeleitet. Die Anschrift, unter der Sie Ihrem Patenkind schreiben können, finden Sie im Paten­pass. Bitte beachten Sie, dass es einige Wochen dauern kann, bis Ihre Post ankommt. Ihre Briefe sollten ausreichend frankiert sein und möglichst auf Englisch oder in der jeweiligen Landessprache verfasst sein. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf einen ehrenamtlichen Übersetzer.

       

      Sie möchten Ihr Patenkind in seiner Heimat besuchen und mit eigenen Augen sehen, wie durch Ihre Unterstützung Gutes entsteht? Damit die Begegnung für alle Seiten zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, gibt es manches zu beachten. Auf der Seite „Ein Besuch bei Ihrem Patenkind“ ha­ben wir für Sie alle wichtigen Informationen zusammengestellt. Paten, die einen Besuch planen, soll­­ten sich drei Monate vor Reiseantritt telefonisch bei uns melden, damit wir und die jeweilige Part­ner­organisation die notwendigen Vorbereitungen treffen können. Übrigens: ChildFund Deutsch­land organisiert in unregelmäßigen Abständen gemeinsame Paten- und Spenderreisen in seine Pro­jekt­länder. Infor­mationen dazu erhalten Sie in unserem Newsletter oder telefonisch direkt bei uns.

  3. 3Spenden

    1. 3.1. Welche Möglichkeiten zu spenden gibt es?

      Bei ChildFund Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, Gutes zu tun – und auch unser Spenden­bereich bildet da keine Ausnahme. Bestimmen Sie selbst, welcher Weg Ihren Vorstellungen vom Helfen entspricht und am besten zu Ihnen und Ihrer aktuellen Lebenssituation passt. In jedem Fall können Sie sicher sein: Ihre Spende kommt an. Das belegt auch das uns verliehene DZI-Spendensiegel.

       

      • Mit einer ChildFund Patenschaft geben Sie für nur 1 Euro am Tag einem bedürftigen Kind und dessen Familie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Davon kommen 76 Cent direkt beim Patenkind an. Zudem können Sie Ihrem Patenkind – zum Beispiel zu besonderen Anlässen – bis zu 100 Euro im Jahr als Geschenkgeld überweisen.
      • Ihre regelmäßige Treuespende trägt dazu bei, dass wir Entwicklungsprojekte langfristig und sicher planen, umsetzen und gestalten können. Bestimmung, Betrag und Häufigkeit Ihrer Treue-Spende können Sie selbst bestimmen und diese natürlich jederzeit kündigen.
      • Mit einer einmaligen Impulsspende unterstützen Sie ein konkretes Projekt, das Ihnen am Herzen liegt – oder engagieren sich dort, wo aktuell dringend Hilfe benötigt wird.
      • In unserem Online-Spendenshop können Sie bereits ab 3 Euro konkrete Hilfsgüter wie Lebensmittel, Nutztiere, Bücher oder Werkzeug persönlich oder im Namen anderer spenden.

       

      Darüber hinaus bieten wir unseren Unterstützern noch weitere Möglichkeiten an, wie sie Kindern in Not sinnvoll helfen können. So können Schüler oder Lehrer mit unserer Unterstützung gemeinsam mit Mitschülern, Kollegen und Eltern Hilfsaktionen wie einen Sponsorenlauf, einen Kuchenverkauf oder eine Klassen-Patenschaft realisieren und damit Teamgeist und Solidarität fördern. Als Unter­nehmer können Sie für Ihren Betrieb eine Patenschaft übernehmen, uns als Treue-Spender unter­stützen oder sogar eine eigene Stiftung gründen. Und auch als Arzt oder Ärztin können Sie auf ver­schiedene Weise Gutes tun. Sprechen Sie uns an – wie sind jederzeit offen für Ihre Vorschläge!

    2. 3.2. Wie kann ich sicher sein, dass meine Spende wirklich ankommt?

      ChildFund Deutschland trägt seit 1995 ununterbrochen das Spendensiegel des Deutschen Zent­ral­instituts für Soziale Fragen (DZI) in Berlin. Dieses wird an Hilfsorganisationen verliehen, die beson­ders transparent und wirtschaftlich arbeiten und als spendenwürdig empfohlen werden. In unserem Jahresbericht legen wir über unsere Finanzen, Einnahmen und Ausgaben offen und ehrlich Rechnung ab – und lassen dies von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer bestätigen. Was Ihre Unterstützung im Leben Ihres Patenkindes bewirkt, informiert Sie der Entwick­lungs­bericht, in dem wir alle Fortschritte dokumentieren. Schließlich können Sie sich auch auf unserer Webseite, über unseren Newsletter und im regelmäßig erscheinenden Magazin KINDER­WELTEN über unsere Projekttätigkeit informieren – und so sichergehen, dass Ihre Hilfe ankommt und Gutes bewirkt.

    3. 3.3. Was sollte ich bei der Überweisung einer Spende beachten?

      Zum 1. März 2014 hat ChildFund Deutschland seinen Zahlungsverkehr auf das neue SEPA- Verfah­ren umgestellt. Als Privatperson können Sie jedoch noch bis zum 31. Januar 2016 wie gewohnt unter Angabe Ihrer Kontonummer und Bankleitzahl spenden. Bitte achten Sie dabei besonders da­rauf, uns Ihre vollständige Adresse zu übermitteln. So ist sichergestellt, dass wir Ihre Spende ord­nungs­gemäß verbuchen. Alle wichtigen Informationen rund um SEPA finden Sie weiter unten.

    4. 3.5. Nimmt ChildFund Deutschland auch Sachspenden an?

      Prinzipiell nicht. Sachspenden in größerem Umfang widersprechen dem Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe, der für unsere Arbeit grundlegend ist. Zudem ist es in der Regel auch kostengünstiger und auf jeden Fall ökonomisch sinnvoller, benötigte Sachgüter vor Ort einzukaufen, statt sie aufwän­dig von Deutschland aus in die jeweiligen Länder zu transportieren. Eine hervorragende Alter­na­tive zu Sachspenden stellen die unterschiedlichen Hilfsgüter aus unserem Online-Spendenshop dar.

    5. 3.4. Sind Spenden und Patenschaftsbeiträge steuerlich absetzbar?

      ChildFund Deutschland ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Daher sind alle Arten von Spenden für unsere Projekte und Nothilfemaßnahmen sowie Patenschaftsbeiträge steuerlich voll absetzbar. Unsere Paten und Spender erhalten von uns zu Beginn eines jeden Jahres unaufgefordert eine Spendenbescheinigung (Zuwendungsbestätigung) zur Vorlage beim Finanzamt.

    6. 3.6. Wie kann ich ChildFund Deutschland darüber hinaus unterstützen?

      Durch Ihr persönliches Engagement oder Ihre Mitarbeit. Wir freuen uns über jeden, der in seinem Freundes- und Bekanntenkreis auf uns aufmerksam macht und helfen Ihnen auch gerne bei der Umsetzung konkreter Spendenaktionen. Auch mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit können Sie unsere Arbeit unterstützen – etwa indem sie unseren Paten bei der Übersetzung ihrer Korres­pon­denz mit den Patenkindern behilflich sind. Da es unser Ziel ist, die Menschen vor Ort zur Selbsthilfe zu befähigen, arbeitet in den ChildFund Projekten fast ausschließlich einheimisches Personal. Aus demselben Grund vermitteln wir auch keine Mitarbeiter oder Praktikanten ins Ausland.

  4. 4Das Wichtigste zu SEPA

    1. 4.1. Was bedeutet SEPA?

      Die Welt wächst immer weiter zusammen – auch im Zahlungsverkehr. Deshalb haben Politik und Kreditwirtschaft mit SEPA ein neues, europaweit einheitliches Verfahren für den bargeldlosen Zahlungs­verkehr eingeführt. SEPA macht keinen Unterschied mehr zwischen nationalen und grenzüber­schreitenden Zahlungen und erleichtert damit den Zahlungs­verkehr zwischen den teilnehmenden Ländern. Erfahren Sie hier, was sich im Einzelnen ändert und mit welchen neuen Begriffen und Abläufen Sie sich vertraut machen sollten.

       

      SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrs­raum) und bezeichnet das Projekt eines europaweit einheitlichen Zahlungsraums für bargeldlose Trans­aktionen. Neben den 28 EU-Staaten nehmen an SEPA auch Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco, die Schweiz und San Marino teil. Mit dem neuen, grenz­über­schreitenden Verfahren soll der gesamte Zahlungs­verkehr (Überweisungen, Lastschriften) im europäischen Wirtschaftsraum vereinfacht und vereinheitlicht werden.

    2. 4.2. Seit wann gilt SEPA?

      Zum 1. Februar 2014 wurden die unterschiedlichen Zahlverfahren in den teilnehmenden Ländern durch das einheitliche SEPA-Verfahren ersetzt. ChildFund Deutschland hat zum 1. März 2014 seinen Zahlungsverkehr auf SEPA umgestellt. Als Privatperson können Sie jedoch noch bis zum 31. Januar 2016 wie gewohnt unter Angabe Ihrer Kontonummer und Bankleitzahl spenden. Bitte achten Sie dabei besonders darauf, uns Ihre vollständige Adresse zu übermitteln. So ist sichergestellt, dass wir Ihre Spende ordnungsgemäß verbuchen können.

    3. 4.3. Was ändert sich durch die Einführung von SEPA?

      Die gesetzliche Umstellung auf das SEPA-Verfahren bringt eine Reihe von wichtigen Änderungen und neuen Begriffen mit sich, die es zu beachten gilt. Diese Neuerungen betreffen jeden Kontoinhaber – ob Unternehmen oder Privatperson:

       

      • IBAN und BIC ersetzen Kontonummer und Bankleitzahl
      • Das SEPA-Lastschriftmandat tritt an die Stelle der bekannten Einzugsermächtigung.
      • Jedes SEPA-Mandat ist eindeutig durch eine Mandatsreferenz gekennzeichnet.
      • Zahlungsempfänger weisen sich durch eine kontounabhängige und einmalige Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) aus.
      • Mit der Vorabinformation (engl. Pre-Notification) wird Spendern angekündigt, wann und wie viel Geld von ihrem Konto abgebucht wird.
      • Die Widerspruchsfrist beträgt bei SEPA-Lastschriften 8 Wochen ab Belastung.
    4. 4.4. Muss ich Einzugsermächtigungen in SEPA-Mandate umwandeln?

      Nein, Sie brauchen nichts zu unternehmen. Bestehende Einzugsermächtigungen werden von uns automatisch in SEPA-Mandate umgewandelt. Als Pate und Spender erhalten Sie rechtzeitig die Vorabinformation mit dem jeweiligen Abbuchungsbetrag und den Fälligkeitsdaten.

    5. 4.5. Was sind IBAN und BIC? Wo erfahre ich meine IBAN und BIC?

      Die IBAN (International Bank Account Number, dt. Internationale Bankkontonummer) ersetzt die bisherige Kontonummer und ist eine weltweit gültige Nummer für Ihr Girokonto. Sie setzt sich für Deutschland aus der Länderkennung DE, einer Prüfziffer, der bisherigen Bankleitzahl sowie der bisherigen Kontonummer (in dieser Reihenfolge) zusammen. Die BIC (Bank Identifier Code) ist eine international gültige Kennung, die jedes Kreditinstitut weltweit eindeutig identifiziert. Sie löst die Bankleitzahl ab. Ihre IBAN sowie die BIC Ihrer Bank finden Sie sowohl auf Ihren Kontoauszügen als auch auf neueren EC-Karten.

    6. 4.6. Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

      Das SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Last­schriften. Mit diesem Mandat erteilen Sie dem Kreditinstitut des Zahlungsempfängers Ihre Zustimmung zur Abbuchung von bestimmten Beträgen per SEPA-Lastschrift. Anders als die bisherige Einzugsermächtigung kann das SEPA-Lastschriftmandat europaweit erteilt werden.

    7. 4.7. Was sind Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer?

      Jedes SEPA-Mandat ist durch eine Mandatsreferenz gekennzeichnet – ein vom Zahlungs­empfänger individuell vergebenes Kennzeichen, das angibt, wofür gezahlt wird (z.B. Rechnungs- oder Mitgliedsnummer). Die Gläubiger-Identifikations­nummer (Gläubiger-ID) ist eine von der Bundesbank vergebene Kennnummer zur eindeutigen Identifizierung des Zahlungs­empfängers, gibt also an, an wen gezahlt wird. Die Gläubiger-ID von ChildFund Deutschland lautet DE98ZZZ00000030894. In Verbindung mit der Mandatsreferenz informiert die Gläubiger-ID detailliert über das dem Lastschrifteinzug zugrundeliegende Mandat.

    8. 4.8. Was ist die SEPA-Vorabinformation?

      Mit der Vorabinformation (engl. Pre-Notification) kündigen wir Ihnen per E-Mail oder Brief Belastungen ihres Kontos durch SEPA-Lastschriften an. Wir tun dies rechtzeitig vor deren Fälligkeit, damit Sie sich entsprechend einstellen können. Die Vorabinformation enthält das Fälligkeitsdatum der Lastschrift sowie den genauen Abbuchungsbetrag. Sie kann – mit Hinweis auf die jeweiligen Fälligkeitsdaten – bei gleichlautenden Lastschriften einmalig erfolgen, so etwa im Fall von Patenschaftsbeiträgen oder Treuespenden.