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Georgien: Hilfe für Familien in Not

Georgien ist ein Land im Aufbruch. Auf das Chaos und den Verfall nach dem Ende der Sowjetunion folgten ab 2004 Reformen, die gerade auf Gebieten wie Verwaltung und Korruptionsbekämpfung viel bewirkt haben. Doch die Wirtschaft kommt nur langsam in Gang. Bis heute sind Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Probleme wie Sucht und Gewalt weit verbreitet. Gerade auf dem Land, wo die meisten Menschen sich als Selbstversorger durchschlagen. Nahe der Grenze zu Südossetien, in einer isolierten und rückständigen Region, hilft ChildFund 50 Familien, ihr Leben zu verbessern. Zugleich schaffen wir über unsere Arbeit an Schulen neue Perspektiven für Jugendliche.

Hintergrund

Obwohl die Wirtschaft in Georgien vom Reformkurs profitiert und moderat wächst, lassen spürbare soziale Verbesserungen auf sich warten. Über die Hälfte der Einwohner lebt von der Landwirtschaft, doch diese trägt mit kaum 10 % zum Nationaleinkommen bei. Denn bei einem Großteil der formal Beschäftigten handelt es sich um Selbstversorger, die in Armut leben. Investitions- und Modernisierungsbedarf besteht auch in den Bereichen Bildung und Gesundheitsversorgung. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch, zugleich können viele Stellen nicht besetzt werden, weil es keine gute Berufsausbildung gibt. Viele junge Menschen verlassen das Land, um anderswo ihr Glück zu versuchen.

Besonders schwierig ist die Situation im Norden des Landes an der Grenze zum abtrünnigen Südossetien. Der Kaukasuskrieg von 2008 und anhaltende Spannungen haben die Region isoliert, der Staat hält sich mit Investitionen zurück. In völlig verarmten Bergdörfern sind die Menschen abgeschnitten vom Transportnetz, von der Gesundheitsversorgung, Einkaufsmöglichkeiten und anderer Infrastruktur. Bezahlte Arbeit gibt es kaum, die meisten leben von dem, was sie selbst anbauen. Gerade im Winter, wenn es nichts zu ernten gibt, wird das Leben zum Überlebenskampf. Vor diesem Hintergrund gibt es viele soziale Probleme, die Familien zerstören und die Zukunft von Kindern gefährden.

Das Engagement von ChildFund

Für Familien, die in Notlagen geraten, gibt es in Georgiens kaum Hilfe – hier im Norden sind sie völlig auf sich allein gestellt. Die Armut trifft die Kinder besonders hart: Sie werden häufiger krank, haben weniger Chancen auf Bildung und damit auch auf ein besseres Leben. ChildFund hilft 50 solchen Familien in Not. Es sind Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, die verschuldet oder krank sind, die Schicksalsschläge erlitten haben oder sich als Alleinerziehende um mehrere Kinder kümmern. Sie brauchen Lebensmittel, Kleidung, Medikamente oder andere einfache Dinge. Sie brauchen Unterstützung, um wieder auf die Beine zu kommen und der Armut etwas entgegenzusetzen.

Aktivitäten im Projekt:

  • Humanitäre Unterstützung für 50 Familien in besonderen Notlagen (Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Schulsachen für Kinder etc.)
  • Beratung von Familien zu Fragen der gesunden Ernährung und Lebensweise mit besonderem Augenmerk auf der Gesundheit von Kindern
  • Projekte mit älteren Schülern zu nachhaltiger Dorfentwicklung (z.B. moderne Landwirtschaft, Hühnerzucht, Imkerei, Ressourcenschutz)
  • Vermittlung von unternehmerischer Initiative sowie von Kompetenzen und Fertigkeiten, aus denen neue Einkommenschancen entstehen sollen

Projektinfos auf einen Blick

Ziele: Hilfe für Familien in besonderen Notlagen (Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Schulsachen für Kinder etc.), Beratung zu gesunder Ernährung, Förderangebote für Jugendliche

Zielgruppe: 50 Familien, Kinder und Jugendliche an Schulen

Orte: Region Mtskheta-Mtianeti, Nord-Georgien

Dauer: 10/2019 bis 09/2020

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