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Georgien: Chancen für ländliche Entwicklung

Georgien hat in den letzten Jahren eine Reihe von erfolgreichen Reformen durchgeführt, es jedoch bislang nicht geschafft, die Wirtschaft entscheidend zu beleben. Das liegt nicht zuletzt an der schwachen Entwicklung ländlicher Regionen, deren Potentiale weitgehend ungenutzt bleiben. ChildFund möchte junge Menschen auf dem Land, die unter der Perspektivlosigkeit besonders leiden, dabei unterstützen, selbst etwas zu tun, um Verbesserungen anzustoßen. Dabei setzen wir auf das Instrument des Sozialunternehmertums, das den Zusammenhalt stärken, Menschen motivieren, Innovationen fördern und die Führungskräfte von morgen hervorbringen kann.

Auswärtiges Amt

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Hintergrund

Über 40 % der georgischen Bevölkerung leben auf dem Land, die Hälfte davon ist – zumeist als Selbstversorger – in der Landwirtschaft tätig. Hohe Arbeitslosigkeit, extreme Armut, unzureichender Zugang zu öffentlicher Infrastruktur, zu Gesundheit und Bildung prägen den Alltag der Menschen. Die Chancenlosigkeit treibt gerade junge Generationen in die Städte oder ins Ausland, wo sie aufgrund von mangelnder Ausbildung allenfalls im Niedriglohnsektor Arbeit finden. Der seit 20 Jahren anhaltende Bevölkerungsrückgang lässt ländliche Regionen noch weiter zurückfallen, das Gefälle zu den Städten wächst. Das zu ändern, ist eine der Schlüsselaufgaben für die Entwicklung Georgiens.

Eine integrierte Strategie für die ländliche Entwicklung muss Investitionsanreize schaffen, Unternehmen unterstützen, in Infrastruktur und Bildung investieren und neue Ideen für Wertschöpfung fördern, etwa im Bereich des Tourismus. Die Landwirtschaft braucht dringend Innovationen, moderne Technologien und Konzepte für mehr Nachhaltigkeit. Junge Menschen auf dem Land müssen lernen, unternehmerisch zu denken, vorhandene Ressourcen zu erkennen und zu nutzen – und eine Verantwortung für ihre Gemeinschaften zu übernehmen. Es geht darum, ökonomische und soziale Potentiale zu aktivieren – und das Sozialunternehmertum kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Engagement von ChildFund

An 20 Schulen in fünf Regionen veranstaltet ChidlFund Kurse, Workshops und Expertengespräche, bei denen 1.080 Schüler und 80 Lehrer in Theorie und Praxis des Sozialunternehmertums eingeführt werden. Sie erfahren es als innovatives Konzept, das den sozialen Zusammenhalt stärkt, und lernen, lokale Entwicklungspotentiale zu identifizieren, vorhandene Ressourcen zu nutzen und Lösungen für konkrete Probleme aus ihrem Umfeld zu erarbeiten. Dabei werden sie ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und beginnen, an die Zukunft ihrer Gemeinschaften zu glauben. 40 besonders gelungene unternehmerische Ideen werden finanziell gefördert und zur Erlangung praktischer Erfahrungen umgesetzt.

Projektinfos auf einen Blick

Ziele: Einführung des Sozialunternehmertums als Instrument für soziale und ökonomische Entwicklung, Stärkung und Aktivierung von jungen Menschen, Erschließung von lokalen Ressourcen, Förderung unternehmerischer Innovationen, Beitrag zur ländlichen Entwicklung

Zielgruppe: 1.080 Schülerinnen und Schüler, 80 Lehrerinnen und Lehrer, indirekt auch Eltern und lokale Gemeinschaften

Orte: 20 Schulen in den Regionen Adscharien, Ratscha, Shida Kartli,
Mzcheta-Mtianeti und Kachetien

Dauer: 07/2020 bis 06/2021

Partner: ChildFund in Georgia

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