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Tsunami-Katastrophe in Indonesien

Indonesien, ein Land mit 260 Mio. Einwohnern, liegt in der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder kommt es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. An Weihnachten 2004 starben bei einem verheerenden Tsunami 160.000 Menschen, so viele wie in keinem anderen Land der Region. Am 28. September 2018 löste ein Erdbeben erneut einen Tsunami aus. Bis zu sechs Meter hohe Wellen rasten auf die Küste zu. Mit mörderischer Wucht trafen sie auf Land und rissen alles mit sich: Boote, Autos, Brücken, Gebäude. Und Menschen. Viele hielten sich am Strand auf, auf den Straßen sah man Kinder und Familien, die nichtsahnend in der Abendsonne spazieren gingen. Die Warnsirenen, die sie hätten retten können, versagten und blieben stumm.
Die Opferzahl wird inzwischen mit rund 2.000 angegeben. Fernsehbilder zeigten endlose Trümmerwüsten und schmutzig-braune Fluten, vielerorts fielen Strom und Kommunikation aus. In der Touristenstadt Palu waren Kliniken, Hotels und tausende Häuser eingestürzt, die Straßen unter Schlamm begraben. 
Es begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Mit bloßen Händen gruben Überlebende nach Vermissten, es fehlte lange an technischem Gerät, Treibstoff und erfahrenen Rettungsteams. Die Krankenhäuser auf der Insel sind nach wie vor überlastet, zunächst mussten Verletzte sogar im Freien behandelt werden. Verzweifelte Menschen suchten in zerstörten Geschäften nach Essbarem, umringten Lastwagen, die Trinkwasser geladen hatten oder wühlten in Trümmern, die einmal ihre Häuser gewesen sind.

Zerstörte Stadt nach dem Tsunami und dem Erdbeben in Indonesien

ChildFund hilft mit Decken, Zelten, Medikamenten und Hygienesets. Vor allem aber müssen wir uns um Kinder kümmern, die Angehörige oder ihr Zuhause verloren haben. Viele verbringen ihre Tage in einer gefährlichen Umgebung, weil Schulen und Kindergärten geschlossen sind. Sie brauchen sichere Rückzugsräume, medizinische Versorgung, aber auch viel Trost und Zuwendung.

Die Tsunami-Katastrophe hat viele Leben zerstört. Bitte setzen Sie sich zusammen mit ChildFund dafür ein, dass sie nun nicht auch noch die Zukunft von tausenden Kindern zerstört. Jede Spende zählt!

So hilft Ihre Spende

Mädchen nach dem Tsunami in Indonesien
25 Euro

helfen z.B., Familien mit Hygienesets zu versorgen.

Mutter und Tochter in einer Notunterkunft nach dem Tsunami in Indonesien
70 Euro

helfen z.B., Grund- und Spezialnahrung bereitzustellen.

105 Euro

helfen z.B., Decken und Notunterkünfte zu finanzieren.

Fakten und Hintergründe zur Tsunami-Katastrophe auf Sulawesi

  • Am 28. September löst ein Erdbeben der Stärke 7,4 vor der Insel Sulawesi einen Tsunami aus. Bis zu 6 Meter hohe Wellen rasen auf die Küste zu. Für 80 Kilometer brauchen sie nur 15 Minuten.
  • Nach allem, was bislang bekannt ist, haben die Frühwarnsysteme versagt bzw. waren gar nicht erst funktionsfähig. Beim Katastrophenschutz scheint es zu fatalen Fehlern gekommen zu sein.
  • Besonders schwer sind die Touristenstadt Palu mit ihren 350.000 Einwohnern und die Region Donggala betroffen, aus der es lange keine Nachrichten gab. 
  • Am 4. Oktober wird die Opferzahl von offizieller Seite mit 1.400 angegeben. 
  • Da viele Kliniken beschädigt oder zerstört sind, müssen Verletzte im Freien behandelt  werden. Die Menschen übernachten unter  freiem Himmel, es mangelt an Nahrung und sauberem Wasser.
  • UN-Schätzungen zufolge sind über 190.000 Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 46.000 Kinder. Weit über 60.000 Menschen müssen in Notunterkünften versorgt werden.
  • Indonesien hat um internationale Hilfe gebeten. Besonders benötigt werden Zelte, Decken, Wasserfilter, Stromgeneratoren, Medikamente, Malarianetze, Hygienesets und Nahrungsmittel.

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