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Ukraine: Jugendliche als Partner bei Gewaltprävention und Friedensförderung

Frieden beginnt in den Köpfen der Menschen. Wer als Kind oder Jugendlicher in einem von Gewalt geprägten Umfeld aufwächst, reagiert in Konfliktsituationen schnell selbst mit Gewalt. Es ist deshalb wichtig, diesen Teufelskreis frühzeitig zu durchbrechen und zu lernen, dass Gewalt kein Mittel zur Konfliktlösung ist. Mit der Förderung von „Friedensschulen“ stärkt ChildFund die Resilienz junger Menschen, deren Leben durch den bewaffneten Konflikt in der Ost-Ukraine geprägt ist und fördert ihre Fähigkeit, Konflikte auf friedliche Art zu lösen.

 

Auswärtiges Amtifa

Dieses Projekt
wird gefördert durch

Hintergrund

Seit sieben Jahren dauert der bewaffnete Konflikt im Osten der Ukraine an und die aktuellen politischen Entwicklungen lassen kaum Hoffnung auf ein baldiges Ende zu. Der Konflikt hat die Gesellschaft verändert. Kriegserfahrungen von Flüchtlingen und Veteranen und eine zunehmend kriegerische Berichterstattung in den Medien haben die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung allgemein zunehmen lassen. Dies trifft insbesondere auf die umkämpften Gebiete Donezk und Luhansk zu. Viele Kinder und Jugendliche sind hier durch persönliche Gewalterfahrungen traumatisiert und finden wenig Verständnis für ihre Probleme oder ihr Verhalten. Gerade in den autoritär geprägten Schulen führt dieses oft zu Konflikten mit Lehrern und Mitschülern.

Das Engagement von ChildFund

ChildFund führt sein erfolgreiches Engagement im Bereich der Friedensbildung in der Ost-Ukraine aus dem Jahr 2020 fort und weitet es auf sieben Regionen des Landes aus. An 16 Schulen lernen 800 Schüler, Konflikte gewaltfrei zu lösen und werden in ihren Fähigkeiten, eigene Kriegserfahrungen positiv zu verarbeiten, gestärkt. Durch Weiterbildungsangebote werden mehr als 800 Lehrer in neuen pädagogischen Konzepten, die das Kind und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen sowie zu Themen wie Mobbing, Kinderrechte und gewaltfreie Konfliktbeilegung, fortgebildet. Zu Friedenschulen ausgebaut, sollen die ausgewählten Schulen mit ihren thematischen Aktivitäten als Friedensbildungszentren in ihre Umgebung ausstrahlen und ein ukraineweites Netzwerk bilden.

Aktivitäten im Projekt (Auswahl):

  • Ausbau von 16 Schulen zu Friedensschulen
  • Friedensworkshops für Schüler u.a. zum Umgang mit Konflikten
  • Weiterbildung von Lehrern, einschließlich Methodentrainings zu interaktiven, vom Kind ausgehenden Lehrmethoden, Integration, Inklusion, Mobbing und Kinderrechten
  • Alumni-Events für Lehrer, Schulleitungen und Schüler der Friedensschulen
  • Schulübergreifende Projektcamps für die Schüler
  • Landesweite Informationskampagne zum Thema Friedensbildung

Projektinfos auf einen Blick

Ziele: Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Fähigkeit, mit Kriegserfahrungen umzugehen, gestärkt und gleichzeitig befähigt werden, Konflikte in ihrer unmittelbaren Umgebung gewaltfrei zu lösen.

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche im Mittelschulalter, Lehrer und Schulleitungen, Akteure aus den Bereichen Jugendbildung und Förderung, Behördenvertreter und Sozialarbeiter

Orte: Ukraine – Gebiete Kirowohrad, Tscherkassy, Donezk, Luhansk, Cherson, Wolyn und Ternopil

Dauer: 03/2021 – 12/2022

Partner: NGO „Poruch“ (Kiew), Bürgerstiftung „Zakhyst“, ifa – Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (Förderprogramm zivik)

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