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Ukraine: Neue Weichen für Schülerfirmen

Die Jugendarbeitslosigkeit in der Ukraine ist eine der höchsten in ganz Europa. Das liegt zum einen an der instabilen wirtschaftlichen Situation des Landes – aber auch daran, dass an den Schulen nicht die Kompetenzen gelehrt werden, die diese Situation erfordert: Kreativität, Eigeninitiative und unternehmerisches Denken. Um das zu ändern, möchte ChildFund das Modell der sozialunternehmerischen Schülerfirma strukturell stärken und bekannt machen. Schüler, Lehrer und zivilgesellschaftliche Akteure sollen gemeinsam daran mitwirken, Schülerfirmen zu gründen, junge Menschen zu aktivieren und innovative Antworten auf sozialen Herausforderungen erarbeiten.

Auswärtiges Amt

Dieses Projekt
wird gefördert durch

Hintergrund

Wie PISA-Studien zeigen, schaffen es Schulen in der Ukraine nicht, jungen Menschen die Kompetenz zu vermitteln, Wissen kreativ auf reale Herausforderungen anzuwenden. Dabei sind Innovationsgeist und unternehmerische Kompetenz entscheidend, wenn es um gesellschaftlichen Fortschritt und Beschäftigungschancen in der heutigen schwierigen Situation des Landes geht. Sie gehören auch zu den Schwerpunkten der Reformbemühungen im Bildungssystem. Um diese zu unterstützen, fördert ChildFund – basierend auf früheren Erfahrungen im Bereich Sozialunternehmertum – Schülerfirmen und deren Verankerung im gesellschaftlichen Diskurs und im Lernalltag an ukrainischen Schulen.

Das Engagement von ChildFund

Mit einer Reihe von Aktivitäten möchte ChildFund nachhaltige Strukturen zur Förderung von Schülerfirmen schaffen, eine produktive Zusammenarbeit mit dem jungen Sozialunternehmertum in der Ukraine etablieren und zur Vernetzung aller Akteure sowie zum Erfahrungsaustausch mit Deutschland beitragen. Dadurch soll das Konzept der Schülerfirmen systematisch gestärkt und die Möglichkeiten für junge Menschen, unternehmerische Kompetenzen zu erlangen und anzuwenden, erweitert werden. Das Projekt ist zugleich ein Beitrag zur Förderung von innovativer Antworten auf gesellschaftliche und ökonomische Herausforderungen und zur Stärkung von jungen Menschen als Akteuren.

Aktivitäten im Rahmen des Projekts (Auswahl):

  • Realisierung und laufende Weiterentwicklung eines Online-Portals rund um sozialunternehmerische Schülerfirmen, Zusammenführung und Präsentation aller Aktivitäten (landesweit)
  • Fortbildung von 10 Akteuren aus fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen zu Botschaftern für sozialunternehmerische Schülerfirmen
  • Realisierung von 20 eintägigen Crashkursen/Workshops zum Thema Schülerfirma für 400 Schüler und 60 Lehrer (an 10 Schulen)
  • Vergabe von Zuwendungen an 10 beispielhafte, im Rahmen des Projekts entstandene Schülerfirmen zur Realisierung ihrer unternehmerischen Ideen
  • viertägige Studienreise nach Deutschland für 16 Schüler und Mitarbeiter von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Schülerfirmen (Erfahrungsaustausch, Vernetzung)
  • eintägige Konferenz in Kiew mit integrierter Schülerfirmen-Messe als Austausch- und Vernetzungsplattform für 150 Teilnehmende

Projektinfos auf einen Blick

Ziele: Schaffung von nachhaltigen Strukturen zur Förderung von (sozialunternehmerischen) Schülerfirmen, Aktivierung und Stärkung von jungen Menschen, Vermittlung von Innovationsgeist und unternehmerischen Kompetenzen, Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit

Zielgruppe: Schüler, Lehrer, zivilgesellschaftliche Akteure, Mitarbeiter von Bildungsbehörden

Orte: 10 Schulen in fünf auf Wettbewerbsbasis ausgewählten Regionen

Dauer: 09/2020 bis 5/2022

Partner: School of Mindful Entrepreneurship

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