Moldau
Sichere Energie für ländliche Gemeinden
Die Republik Moldau ist stark von Energieimporten abhängig. Gerade in Krisenzeiten führt das oft zu schwankenden Preisen und unsicherer Versorgung – vor allem für die Bevölkerung im ländlichen Raum. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs haben sich diese Probleme weiter verschärft. Mit unserem Projekt unterstützen wir Gemeinden dabei, lokale Energiegemeinschaften aufzubauen. Damit sie ihre eigene Energieversorg sicherer machen können, während gleichzeitig der Ausbau klimafreundlicher Energien gefördert wird.
Auf einen Blick
Hintergrund
In der Energieversorgung ist die Republik Moldau stark von Energieimporten abhängig. Diese Abhängigkeit stellt eine erhebliche Belastung für die Bevölkerung dar. Die Menschen sind besonders schwer von internationalen Entwicklungen betroffen. Häufig kommt es zu starken Preisschwankungen und Problemen bei der Versorgung. Infolge des russischen Angriffskriegs kam es beispielsweise vermehrt zu drastisch angestiegenen Preisen sowie zu Lieferungsstopps und Engpässen. Die moldauische Regierung hat bereits mehrere Mal einen Notstand ausgerufen.
Insbesondere einkommensschwache Haushalte, vor allem in ländlichen Regionen, stehen vor großen Herausforderungen. Viele Familien können zum Beispiel ihre Wohnung nicht ausreichend beheizen. Die Energiearmut wirkt sich in vielen Fällen direkt auf die Gesundheit aus – etwa durch Atemwegserkrankungen infolge kalter und feuchter Wohnräume. Zudem werden häufig alte und ineffiziente Heizmethoden wie Kohle- oder Holzöfen genutzt. Dadurch entstehen erhöhte klimaschädliche Emissionen.
Die Energiearmut macht sich auch in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Gesundheitszentren bemerkbar: Unzureichend beheizte Räume schränken dort den Unterricht, die medizinische Versorgung und soziale Aktivitäten ein. Das schwächt das Gemeinschaftsleben und die lokale Stabilität.
In der Republik Moldau setzen wir uns daher dafür ein, die Energieversorgung durch eigene Strukturen zu stabilisieren und effizienter zu gestalten.
Unser Engagement in der Republik Moldau