Bolivien
Indigene Kinder schützen und stärken
Der Amazonas ist Lebensraum vieler unterschiedlicher Gemeinschaften, die jedoch durch den Klimawandel, Überschwemmungen und die Zerstörung natürlicher Ressourcen zunehmend unter Druck stehen. In Cobija wachsen viele Kinder und Familien, insbesondere aus benachteiligten und indigenen Gemeinschaften, geprägt von Armut und eingeschränkten Chancen auf. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern stärken wir Kinder, Jugendliche und Familien, fördern Bildung und Kinderschutz und unterstützen Gemeinschaften dabei, nachhaltige Lösungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu entwickeln.
Auf einen Blick
Hintergrund
Cobija, die Hauptstadt des bolivianischen Departments Pando, liegt mitten im Amazonasregenwald an der Grenze zu Brasilien. Die Region ist geprägt von einer einzigartigen biologischen und kulturellen Vielfalt. Der Amazonas ist Lebensraum verschiedener indigener und lokaler Gemeinschaften, deren Wissen und Traditionen eng mit dem Schutz und der Nutzung des Waldes verbunden sind. Gleichzeitig setzen Klimawandel, Überschwemmungen und die fortschreitende Zerstörung des Regenwaldes die natürlichen Lebensgrundlagen vieler Familien unter Druck.
In der Stadt leben rund 55.000 Menschen, mehr als ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Viele Familien, darunter auch indigene und aus ländlichen Gebieten zugewanderte Gemeinschaften, leben von informeller Beschäftigung oder saisonaler Arbeit, wie der Paranussernte.
Unsichere Einkommen, begrenzte Bildungs- und Zukunftschancen sowie soziale Ungleichheiten erschweren ihren Alltag. Mädchen und junge Frauen sind zudem besonderen Risiken wie geschlechtsspezifischer Gewalt und frühen Schwangerschaften ausgesetzt. Viele Familien benötigen stärkere Unterstützungsstrukturen, damit Kinder sicher aufwachsen und ihre Potenziale entfalten können.
Unser Engagement in Bolivien