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Ihre Spende für eine Welt,
in der Kinder sicher aufwachsen,
sich frei entfalten und Armut überwinden können.

Unsere Geschichte

Den Anfang von ChildFund Deutschland machte ein einzelner Mensch: Astrid Greiner. Heute unterstützt unsere treue Spendergemeinschaft tausende Kinder und deren Familien in 42 Ländern weltweit. Ein besonderer Erfolg und eine spannende Entwicklungsgeschichte. Wir laden Sie herzlich ein, künftig ein Teil davon zu werden.

Astrid Greiner
Gründerin von ChildFund Deutschland

„Jeder kann Gutes bewegen, wenn er bewegt ist. Doch jeder von uns kann so unermesslich mehr bewirken, wenn wir das Gute gemeinsam tun. Zusammen mit Menschen, die das gleiche Ziel haben wie wir. Dann wird aus unserem persönlichen Engagement starke Hilfe, die ankommt und trägt. Dann wird aus unserem Bewegtsein eine Bewegung, die Großes bewirken kann. Allerdings muss dafür eines stets erfüllt sein: Das Ziel muss stimmen! Nur dann zieht es uns an und gibt uns immer wieder neue Kraft. – Und gibt es ein stimmigeres, lohnenswertes und auch sinnvolleres Ziel als Kindern eine Zukunft zu schenken? Zusammen kann uns das gelingen. Jeder Spender und jede Spende zählt, weil jeder Tag zählt, für ein Kind, das sich in Not befindet.“

Schon diese wenigen Zeilen machen deutlich, warum Astrid Greiner, die Gründerin von ChildFund Deutschland (anfangs noch CCF-Kinderhilfswerk) bis heute für viele Menschen ein Vorbild ist, die selbst Kindern in Not mit ihrer Spende helfen wollen. – Und vielleicht sogar auf diesem Weg für sich den Sinn des Lebens ganz neu entdecken, so wie es Astrid Greiner vor mehr als 40 Jahren selbst ergangen ist, als sie in den Weihnachtstagen auf eine Annonce stieß, die ihr Leben veränderte ...

Eine Idee, die Kreise zieht und begeistert.

Als Astrid Greiner 1978 die Idee in die Tat umsetzte und in Nürtingen das CCF-Kinderhilfswerk gründete, ahnte sie sicher nicht, welche Kreise dies ziehen würde. Dass auch eine solche Erfolgsgeschichte wenig geplant beginnen kann, berichtet uns die Gründerin, die damals als Büroangestellte in Michigan, USA, arbeitete:

„Mein Vater schickte mir ein Flugticket, damit ich im Dezember 1965 meine Eltern über Weihnachten in Curacao besuchen konnte. Doch mein Chef genehmigte mir keinen Urlaub. Ich solle erst einmal lernen, pünktlich zur Arbeit zu kommen, dann könne man über Urlaub reden. Also saß ich Weihnachten allein in meinem Zimmer. Aus Langeweile blätterte ich eine Zeitung durch und wurde auf eine Anzeige von CCF in Richmond (Virginia) aufmerksam. Es wurden Paten für Kinder in armen Ländern gesucht. Dieser Aufruf traf mich mitten ins Herz. Mein erstes Patenkind war ein Mädchen aus Mexiko. Sie konnte dank meiner Unterstützung nicht nur die Schule abschließen, sondern auch eine Ausbildung machen. Heute arbeitet sie als Schneiderin.“

Eine Begeisterung, die bewusst macht und bewegt.

Astrid Greiner in Peru

Bis aus der Patenschaft einer Büroangestellten in Michigan die Gründerin eines der größten privaten Kinderhilfswerke in Deutschland wurde, vergingen nur dreizehn Jahre. Astrid van Laeken, die gebürtige Holländerin, lernte während ihrer Tätigkeit in Michigan den deutschen Industriellen Manfred Greiner kennen, der sie heiratete und mit in seine schwäbische Heimat nahm. Schon nach wenigen Jahren brachte Astrid Greiner mit ihrer Begeisterung und ihrem Wirken in Nürtingen sehr viel in Bewegung. So warb sie für ihre Herzensangelegenheit und organisierte etliche Patenschaften zunächst auf privater Basis.

Dieses Engagement blieb dem Geschäftsführer der internationalen CCF-Geschäftstelle Dr. Mill nicht lange verborgen. Als dieser aus den USA den Kontakt mit der jungen Frau aufnahm und sie fragte, ob sie sich vorstellen könne, den Aufbau von CCF Deutschland zu übernehmen, staunte diese zunächst nicht schlecht über diese Idee. Doch anstelle einfach nur ja zu sagen, flog Astrid Greiner nach Richmond in Virginia, wo auch heute noch ChildFund International seinen Verwaltungssitz hat. Beeindruckt von der Effizienz und der Freundlichkeit im Umgang mit Unterstützern und Partnern, flog Astrid Greiner nach einigen Tagen in Richmond nach Deutschland zurück. Mit einem festen Vorhaben: Sie wollte CCF Kinderhilfswerk in Deutschland aufbauen.

Eine Bewegung, die wirkt und Geschichte schreibt.

Durch die tatkräftige Unterstützung ihrer Familie und eines großen Netzwerks von Freunden und Bekannten konnte der kleine Verein bereits nach kürzester Zeit beachtliche Erfolge verzeichnen: 1982 wurden die ersten großen Büroräumlichkeiten in Nürtingen angemietet, um die insgesamt 16.000 Patenschaften mit einem kleinen Team von hoch engagierten Mitarbeiterinnen zu betreuen.

„Es war eine herrliche Zeit, wir leisteten Pionierarbeit. Unsere Gruppe bestand aus total begeisterten Frauen, die viele Überstunden leisteten. Wir haben miteinander eine absolut effektive Arbeit geleistet. Das würde ich heute wieder genauso machen!“ , resümiert Astrid Greiner rückblickend.

Für dieses außergewöhnliche Lebenswerk erhielt sie 1990 das Bundesverdienstkreuz.

Eine Geschichte, die berührt und überzeugt.

Die korrekte und gewissenhafte Art der Gründerin von ChildFund Deutschland war die Garantie für die erfolgreiche Arbeit in den Anfangsjahren bei der Vermittlung von deutschen Paten für die Kinder in den ärmsten Ländern. Doch Astrid Greiner hat mehr erreicht. Ihr ist das gelungen, was nicht selten verwehrt bleibt: sie hat durch ihrer Haltung, ihre Begeisterung, ihr Engagement viele „Nachfolgerinnen und Nachfolger“ für ihre Idee gewonnen. Aktuell unterstützen 50.000 Paten und Spender über 80.000 Kinder und ihre Familien in 42 Ländern. All das initiiert durch den Impuls und das große Engagement einer einzelnen Frau, die schon in den früheren 1970-er Jahren in ihrem privaten Umfeld neue Paten für die Organisation warb, der sie selbst seit ihrem „Weihnachtserlebnis 1965“ die Treue hielt.

Eine Überzeugung, die aufrichtet und verbindet.

Astrid Greiner hält ein Mädchen aus Peru in den Armen

Als Astrid Greiner 1991 ihre schwäbische Heimat verlässt, und mit ihrer Jugendliebe nach Lima (Peru) auswandert, hat sie natürlich auch als Geschäftsführerin für ihr Kinderhilfswerk bestens vorgesorgt: Mit der Einstellung von Cornelia Wolf hatte sie schon etliche Jahre vorher begonnen, sich systematisch eine Nachfolgerin in der Geschäftsführung aufzubauen, die in ihrem Sinn und ihrer Überzeugung die Arbeit erfolgreich fortführte.

Der beste Beleg dafür, dass das gelungen ist, sind bis heute die persönlichen Erfolgsgeschichten vieler Patenkinder, die inzwischen als Erwachsene lebendiger Beweis dafür sind, dass die gemeinsame Hilfe der ChildFund Gemeinschaft ankommt und Zukunft stiftet. Wie zum Beispiel Katherine Ageno aus Uganda, die dank ihrer ChildFund Patin ihren Traum verwirklichen konnte, Radiomoderatorin zu werden. 

Ehemaliges Patenkind aus Uganda

„Schon immer war es mein Traum, beim Radio zu arbeiten- Ich liebe diesen Job. Das Beste daran ist, dass er mir ermöglicht, anderen Menschen eine Stimme zu geben – und damit denen zu helfen, die nicht für sich selbst sprechen können.“ Auch wenn sich der Kontakt zu ihrer Patin auf gelegentliche Briefe beschränkte, denkt Katherine Ageno bis heute gerne an sie zurück: „Ich mochte sie wirklich sehr – vor allem wegen ihrer Bereitschaft, jemanden zu unterstützen, den sie nicht einmal persönlich kannte. Dafür werde ich ihr ewig dankbar sein.“

Eine Verbindung, die Sinn stiftet und trägt.

ChildFund Vorstand Jörn Ziegler besucht ein Projekt in Afrika

2001 erlebt CCF Kinderhilfswerk abermals einen Wechsel an der Spitze: Auf Cornelia Wolf folgt Jörn Ziegler, der erstmals Programm- und Marketingexpertise in die Kinderhilfsorganisation einbringt. Neben Kinderpatenschaften sind ihm die Etablierung weiterer Standbeine zu verdanken, die heute ChildFund Deutschland seine finanzielle Solidität verleihen: Zuschüsse öffentlicher Mittelgeber und der Aufbau von projektbezogenen Spenden.

Jörn Ziegler: „Mehr denn je setzen wir im Sinne christlicher Nächstenliebe auch künftig jeden Tag alles daran, das Beste für Kinder in Not und ihr Leben zu tun.“ Um unsere Arbeit so noch wirkungsvoller zu gestalten und unsere langjährige Mitgliedschaft in der internationalen ChildFund Alliance eindeutiger sichtbar zu machen, haben wir unserer Organisation einen neuen Namen gegeben. Seit dem 1. September 2009 heißt CCF Kinderhilfswerk: ChildFund Deutschland. Für uns der erste Schritt eines wichtigen Prozesses, in dem wir große Möglichkeiten sehen, unseren Auftrag noch effektiver zu erfüllen.

Bei all den Veränderungen, mit denen wir konfrontiert werden, bleiben die Werte, die uns miteinander verbinden, die Maßstab unseres Handelns sind und zuverlässig Orientierung schenken – gerade in Zeiten, in denen sichere Orientierung bei allem Wandel so schwierig scheint. Wir von ChildFund Deutschland gründen unsere Arbeit auch nach über drei Jahrzehnten vor allem auf drei Werte, die sich bewährt haben: hohes persönliches Engagement, Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit. So sind und bleiben wir Ihr zuverlässiger Partner und können gemeinsam mit Ihnen nachhaltig etwas wirklich Sinnvolles bewegen und bewirken.

Ehrenamtliche mit Spendenscheck für ChildFund

Auch heute berührt und überzeugt unser Auftrag zehntausende von Menschen in ganz Deutschland. Deshalb engagieren sie sich als Paten, Spender, Stifter und Mitarbeiter und dürfen so jeden Tag aufs Neue erleben, wie aus ihrem persönlichen Wunsch zu helfen, in der Verbindung mit ChildFund eine starke Kraft für Kinder in Not wird, die Sinn stiftet und trägt. – Dass dies gelebte Praxis ist, zeigt das kurze Statement von Karin Schaller aus dem baden-württembergischen Naila, die ChildFund Deutschland zusammen mit ihrem Mann und dessen Zahnarztpraxis mit Spendenaktionen und Patenschaften unterstützt:

„Im Rahmen unserer Spendeninitiative habe ich oft gehört: ‚Sie glauben doch nicht im Ernst, dass das Geld wirklich ankommt!’ Das hat mich sehr erschüttert, denn als langjährige Patin weiß ich, dass meine Beiträge und Spenden bei ChildFund Deutschland viel bewirken. So kann unser Patenkind Janet dank unserer Hilfe beispielsweise zur Schule gehen. Außerdem wird durch die Patenschaft nicht nur das Mädchen, sondern seine ganze Familie unterstützt – das ist für mich das wichtigste an ChildFund Deutschland. Deshalb freut es mich umso mehr, dass auch unsere Tochter inzwischen ChildFund Patin ist.“

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